Radfahren Europa Nord Süd Nordkap-Mühlsteinboden Mariahof-Rom Rom-Sizilien

Tagebuch von der 4006 km langen Radfernfahrt
vom Nordkap zum Lebensfest

Für mich ist der Nordkap und der Mühlsteinboden ein "Heiliger Boden". Deshalb habe ich auch den Nordkap als Startort meiner 4000 km langen Radreise genommen. Es ist für mich überaus reizvoll, für Presse und TV sehr werbewirksam, diese Tour vom nördlichsten Punkt Europas zu starten.

Der Mühlsteinboden in St. Blasen auf 1544 m Seehöhe, ist für meine Familie und mich ein Ort um Kraft und Ruhe zu tanken. Wer schon einmal das Erlebnis Heilige Messe auf diesem Kraftberg erlebt hat und danach die gute Jause von der Fam. Wallner vlg. Felmoar gegessen hat, weis sicher wovon ich rede.

Ich freue mich heute schon auf den letzten Streckenabschnitt von St. Blasen hinauf zu meinem Lieblingsplatz.


 


 

31.05.2010

Die Planungen für dieses außergewöhnliche Fest treten nun in die Finalphase. Meine Frau Margret und ich fahren am Samstag, 19.06.2010 Richtung Norden zu meinen Startort Nordkap. Der Start für meine ca. 4000 km lange Radfahrt findet am Samstag, 26.06.2010 um
10 Uhr,  zeitgleich mit dem Neumarkter Natur-Bike Marathon, direkt bei der Weltkugel am nördlichsten Punkt Europas statt.


21.06.2010
Margret und ich sind nun zu meinem Startort Nordkap unterwegs. Wir sind letzte Nacht mit der Fähre von Rostock nach Trelleborg (Schweden) gefahren. Jetzt geht es mit dem Auto ca. 3000 km Richtung Norden. Wir haben wunderbares warmes Wetter.

Abfahrt in Adendorf

Campingplatz ca. 150 km nördlich von Stockholm


Raststation bei Berlin

23.06.2010
Wir sind nun schon im hohen Norden Schwedens - in Lappland. Gestern haben wir Fischer aus Österreich in Fredrika besucht. Dort mussten wir auch bei unserem Radaufbau etwas schweißen, da einen Naht aufgegangen ist. Ansonsten sind wir gut unterwegs. Zur Zeit fährt Margret und da kann ich ein wenig im Internet surfen. Leider gibt es hier nicht überall einen Internetempfang.


Fahrt durch Mittelschweden

Radträgerreparatur

Fischer aus der Steiermark (Gernot Kobald) und Kärnten in Fredrika.

Der Wirt in Fredrika (Lappland) stammt aus Gamlitz und ist schon seit 32 Jahren in Schweden.


24.06.2010
Juhu - wird sind am Nordkap. Hier gibt es stürmischen kalten Wind, etwas Regen, eben ein richtiges Nordkapwetter. Trotzdem ist es hier einzigartig schön. Mit dem Wetter hatten wir bei der Anreise richtiges Glück. Abgesehen von der Fahrt von Mariahof nach München, da regnete es kübelweise, nur Sonne, Sonne und nochmals Sonne. Heute, bei unserer letzten 500 km Etappe, war teilweise stürmischer Wind, aber nicht kalt. Hier am "Ende der Welt" hat es unglaubliche 8°C. Hoffentlich habe ich bei der Rückfahrt mit dem Rad auch Wetterglück.....
Den nächsten Eintrag wird es leider erst am Mittwoch, 30.06. geben, da auf den ersten 600 km einfach kein Internet funktioniert. Margret und ich werden aber trotzdem immer wieder versuchen, News ins Internet zu stellen.


Rentiere, oft auch auf der Strasse.
Stürmischer Wind, das Anziehen von warmer Kleidung ist eine Kunst.

Aussicht von der Nordkapweltkugel.

Ein Stein vom Mühlsteinboden wird am Nordkap abgelegt.


26.06.2010
Die Aktion "Lebensfest" wurde gestartet. Bei extremen Sturm, aber ansonsten einigermaßen angenehmen 6°C startete ich zu der ca. 4000 km langen Radfahrt vom Nordkap zum Lebensfest. 255 km, 4980 Höhenmeter waren in gut 10 Stunden bis OreAlta herunter gespult.


mit dem Rad bei der Nordkap-Weltkugel

Start zu einer langen Radfahrt...

kurz nach dem Start

Verkehrshindernisse...



27.06.2010
In OreAlta hatte es heute beim Aufstehen 27°C - und das direkt am Eismeer. Bei der heutigen 215 langen Fahrt nach Hetta (Finnland) brauchte ich kein einziges Mal die große Scheibe. Es hat auf der stark kupierten Strecke einen ziemlichen Gegenwind gegeben. Fahrzeit: 9:20 Stunden - 22 km/H Schnitt. Wegen der starken Windböen kann ich nur mit meinem "Regenrad" fahren.

Wir werden versuchen, 30 - 40 km pro Tag mehr zu fahren. Vielleicht bekommen wir die Fähre in Trelleborg einen Tag früher. Dadurch hätten wir durch Deutschland weniger Stress. Hier im Norden ist es egal wo man mit dem Fahrrad fährt - es kann auch die Autobahn sein und dort werde ich auch fahren!


Camping OreAlta am Eismeer

steile Strassen. extremer Wind




28.06.2010
Eine extrem lange Etappe ist zu Ende. Das größte Highlight des Tages war das zufällige Treffen eines Ehepaares aus Hirt am Polarkreisparkplatz. Ansonsten kann man die Strecke folgendermaßen beschreiben: 150x vom Thanner Vicky zum Bauern Dürnberger und wieder retour - nichts als "Dürnberger Moor". Mit der Zeit so richtig trostlos! Mit dem Wetter hatten wir bis jetzt unwahrscheinliches Glück. Bis auf ein paar Tropfen abgesehen, noch kein einziger Regen. Leute, die wir getroffen haben erzählten uns, dass es entweder vor uns bzw. nach uns richtige Regenschauer und Gewitter gegeben hat. Margret verbläst, so wie sie es mit den Kindergartenkindern macht, alle Regenwolken. Interessanterweise funktioniert dieser Zauber auch hier im hohen Norden. Morgen werden wir, wenn alles gut geht, die ersten 1000 km voll machen. Alles funktioniert wie am Schnürchen - Verpflegung und Betreuung EINFACH SPITZE, extrem gutes Radmaterial (DANKE PowerBar und Red Bull) und auch das Sitzleder hält den Belastungen stand. Über 14000 Trainingskilometer für das Unternehmen Lebensfest scheinen sich bezahlt zu machen.


einsamer Radfahrer

am Polarkreis

schlechte Strasse

"Dürnberger Moor"


29.06.2010
Autobahn, Autobahn, Autobahn....
Heute sollte es eine lange, richtig lässige Rolleretappe auf der Autobahn werden. Aber es kommt meistens anders... Nach ca. 80 km habe ich bei einem leichten bergab Stück mit Tempo 50 km/h ein Holzstück übersehen. Da habe ich einen richtig ordentlichen "Brezn" gerissen. Die Bremsen neu eingerichtet, Sattel gerade gestellt, Werfer ausgebogen und meine Abschürfungen verarztet und schon ging die Reise wieder weiter. Bis zum Heiraten (....) ist sicher alles wieder gut. Beim Sturz kam mir die richtig gelernte Turnübung "über die rechte Schulter abrollen" zugute. Es ist noch einmal alles gut gegangen!


geiler Ritt auf der Autobahn...

Werbung für unseren Naturpark.
Einem holländischen Ehepaar übergab ich meine Autogrammkarte mit der Naturparkwerbung.

Es wird NIE dunkel. Gestern um 23 Uhr.

eine der Abschürfungen nach dem Sturz

immer wieder unberührte Natur.


30.06.2010
Pampa, Pampa, Pampa...
Die heutige Etappe kann man ganz einfach beschreiben: 3x die Auenrunde - nur ohne Ortschaften und nach der 3 Runde von Friesach nach Klagenfurt auf der (Gott sei Dank nicht vorhanden) Autobahn...
Wir sind nun schon etwas südlich von Umea in Mittelschweden. Bis jetzt läuft alles ganz gut. Den gestrigen Sturz habe ich gut weggesteckt. Auch beim Rad ist nichts kaputt.


einsam auf weiter Flur...


01.07.2010
Heute waren 238 Autobahnkilometer auf dem Programm. Die Fahrt ging u.a. durch das Weltkulturerbe Höger Kusten (Mittelschweden). 2 km bevor die Autobahn in Sundsvall endete, überholte mich ein Auto mit 2 Blaulichtern. Den 2 sehr netten Tulli - so heißen die Polizisten in Schweden - war wohl meine Strassenauswahl nicht genehm. Ich kann nicht schwedisch, sie konnten nicht deutsch, so verwendeten wir Hände und Füsse. Sie zeigten mir die neue Strasse und ich ging einfach nach einem kurzen DANKE los. Da waren sogar die Polizisten paff. Ich schaute kurz zurück und sah sie schmunzeln.

P.S.: Margret und ich wünschen Simone Helfenscheider-Ofner alles Gute und viel Erfolg beim Klagenfurter Ironman am 4. Juli.


Weltkulturerbe Höger Kusten (Mittelschweden)

dieses Schild habe
ich übersehen

fast so schön, wie am Furtner


02.07.2010
Das Wetterglück hält weiter an. Bis auf den gestrigen ca. 20 min. langen Regen, nur Sonne. Heute war es zum Schluss der 241 km langen Etappe extrem warm. Das Thermometer zeigt einmal 31°C. Die Autobahn ist nun vorbei. Heute war kein "Tulli-Aufkommen" zu beobachten. Die letzten 140 km ging es nun ins Land. Eine reine Berg- und Talbahn. Das Schweden flach sein soll, konnten wir und auch Radfahrer die wir getroffen haben, bis jetzt nicht feststellen. Ca. 17000 bisher gefahrene Höhenmeter sprechen eine deutliche Sprache. Da wir weit vor unserem Plan sind, haben wir auf volles Risiko die Fähre von Trelleborg nach Rostock um zwei Tage vorgebucht. Jetzt heißt es radeln, radeln, radeln....


ländliche Gegend, hier gibt es auch schon Kühe

sehr grober Strassenbelag, am Abend schmerzen die Hände

sehr gutes Mittagessen
Kebab mit Reis


03.07.2010
Heute war es "zach"! Extreme Hitze in Südschweden machten mir heute das Radlerleben zur Hölle. Der Radcomputer zeigte 37°C!!!. Die Strecke war sehr eintönig und lässt sich so beschreiben: Mit dem Rad  nach Klagenfurt einkaufen fahren, heimfahren, daheim draufkommen das man alles vergessen hat, wieder nach Klagenfurt radeln Sachen holen und wieder heimfahren.
Spannend oder???


GH im Horndal

kurzer Schutz vor der großen Hitze

eine neue Autobahn entsteht


04.07.2010
Wegen der grossen Hitze haben wir unsere Strategie geändert. Tagwache war um ca. 4 Uhr, knapp vor 5 Uhr war Start zu einer ziemlich flachen Etappe in Südschweden. Wir sind in Stenkällegarden. Dieser Ort ist ca.600 km vor Trelleborg. Insgesamt haben wir schon 2200 km hinter uns. Margret wundert sich nach jeder abendlichen Sitzlederkontrolle, dass noch alles wie neu ist.


wieder wunderschöne Landschaft

früh am Morgen

wir sind im Land der Trolle


05.07.2010
Die Montagsschicht mit knapp 200 km ist vorbei. Jetzt bin ich in Schweden wohl jede mögliche Strassenart gefahren. Die heutigen letzten 25 km ging es auf einem "Pampa-Highway" dahin. Da war auf auf der Karte und im Navi eine Landstrasse ausgewiesen - nur hatte sie keinen Asphalt. Auch dieses Stück hat mein gutes altes Rennrad ohne Probleme überstanden. Unten ein Kurzfilm davon.



mit dem Rennrad auf dem "Pampa-Highway"

Margret telefoniert mit den Mariahofer Magistratsbeamten

ein herrliches warmes Bad nach der Radetappe
(von solchen Wassertemperaturen kann man am Furtner nur träumen)


06.07.2010
Die heutige Tagesfahrt ging wieder berauf und bergab. So ähnlich wie die Strecke von St. Georgen/Jdbg. nach Pöls. Durch den dauernden Rythmuswechsel war es streckenweise schwer zu fahren. Auch der Wind wurde wieder stärker. Wir sind nur mehr eine Tagesetappe von Trelleborg entfernt. Am Donnerstag geht es per Fähre nach Rostock in Deutschland.


bergauf und bergab

ein Ersatzrad am Strassenrand

tägliche Internetarbeit in unserem Bus


07.07.2010
Wir sind in der südschwedischen Hafenstadt Trelleborg angelangt. Ein Wahnsinn - 2 Tage waren wir schneller als geplant. Über 2/3 der Strecke sind nun absolviert. Margret und ich sind guter Dinge, das wir es pünktlich bis zum Lebensfest schaffen.
Bis auf den gut überstanden Sturz, hat es  bis jetzt keine Probleme gegeben. Die Wunden fangen an zu heilen. Den Rest wird wohl der Onkel DOC zu Hause richten. Ich hatte auch bei den Rädern bis jetzt noch überhaupt keinen Defekt. Ausser Luft nachfüllen und Kette schmieren, war bis jetzt nichts zu tun. Beim Wetter hatten wir unwahrscheinliches Glück. Bis auf ca. 20 min. Regen am vergangenen Donnerstag war nur schönes Wetter. Das einzige was wirklich störend ist, ist der permanente Gegen- bzw. Seitenwind. Der ist manchmal sehr stark. Deshalb bin ich auch bis jetzt fast nur mit meinem alten "Regenrad" gefahren. Wir treffen immer wieder Radler, die Richtung Norden fahren. Sie erzählen uns, in welche Regengüsse und Gewitter sie schon gekommen sind. Ein Italiener, den wir knapp vor dem Nordkap kennenlernten, sagte mir, dass er niemals vom Nordkap nach Italien wegen dem Wind fahren möchte. Vorgestern fuhr ein deutscher LKW  mit einem Höllentempo so knapp an mir vorbei, dass ich danach selbst schauen musste, ob ich noch auf dem Rad sitze. Es war eine schöne breite Strasse, kaum Verkehr, 90 km Beschränkung, aber dieser Herr kannte kein  Erbarmen.

So, ab Freitag geht das Abenteuer in Deutschland weiter. Hoffentlich läuft es weiter so gut wie bisher. Margret und ich freuen uns schon auf das Lebensfest.


Trelleborg - über 2/3 der Strecke sind absolviert

alte Windräder

riesige Reiterhöfe


10.07.2010
Wir sind gestern früh gut in Deutschland angekommen. Leider war gestern die Internetverbindung sehr be(.....)scheiden, deshalb gab es auch keinen Eintrag. Wir sind inzwischen ca. 300 km von Rostock schon entfernt und befinden uns im kleinen Dorf Deetz,etwas südlich von Berlin, auf einem sehr familieren Campingplatz. Es ist hier extrem heiß. Heute zeigte der Radcomputer 40°C. Die Hausherrin des Campingplatzes erzählte uns, gestern hatte es unglaubliche 51°C. Überall in den Wäldern stehen Verbotsschilder, sie dürfen teilweise nicht betreten werden. Die Angst vor Wald- und Wiesenbränden ist hier sehr hoch. Wegen der Hitze ist bei uns um 4 Uhr Tagwache, spätestens um 5 Uhr radle ich los, um der großen Hitze ein Schnippchen zu schlagen. Bei der heutigen knapp 200 km langen Etappe hat sie mich trotzdem erwischt. Wenn wir so weiterfahren, können wir uns vielleicht am Mittwoch einen Ruhetag gönnen.


radeln durch viele kilometerlange Alleen

heute morgen beim Start um 5 Uhr

ein herrliches Backfischessen in Deetz


11.07.2010
Heute Sonntag war es wieder extrem heiß. Beim Start um 5 Uhr hatte es schon wieder 25°C. Zu Mittag stieg das Thermometer an die 40°C. Dies ist eigentlich nicht mein bevorzugtes Radwetter, aber ich halte mich ganz ordentlich. Nur der Schnitt sinkt zu Mittag auf nur mehr 24 km/h. Die letzten Etappen führten uns durch die wunderschöne Landschaft in Ostdeutschland. Durch riesige Getreidefeldern (Kornkammer Deutschlands) und alte Städte geht unsere ungewöhnliche Reise. In der Stadt Halle an der Saale bekam ich eine kostenlose Ganzkörpermassage. Das dortige Stöckelpflaster hatte es in sich. Ich hätte mir nicht gedacht, dass ich in dieser Stadt einmal Radfahren werde. Meine Mutter ging in Halle/Saale als 17 jähriges Mädchen 1937 in die Schule. Zu dieser Zeit musste die Reise von Perchau nach Halle eine kleine "Weltreise" gewesen sein.


kurz nach dem Start um 5 Uhr
vorbei an unzähligen Windrädern und riesigen Getreidefeldern

Massagestrasse in Halle/Saale

wunderschöne Städte


12.07.2010
Heute war wieder ein sehr heißer Backofentag.
Die 222 km mit 3975 Höhenmeter haben sich so richtig "gezogen". In Deutschland ist es als Radfahrer nicht leicht, schnell von A nach B zu kommen. Statt berechneten 190 km wurden es schließlich 222. Meine deutschen Radsportfreunde hatten mich schon vorher von diesem Umstand gewarnt. Auf einmal steht eine Tafel "Radfahren verboten" ohne Möglichkeit irgend wie anders weiter zufahren. Da heißt es umdrehen und lange Umleitungen mühevoll zu suchen. Die heutige Strecke war auch gespickt mit unzähligen "Lambachpichl". Nur jede Steigung doppelt so lang.


wieder einmal einen "Lambachpichl" geschafft ....
die Fahrt geht durch viele alte Dörfer


13.07.2010
Seit gestern sind wir, kommend aus Tschechien, im Freistaat Bayern eingetroffen. Heute hatten wir wieder das gleiche grosse Problem wie gestern mit der Strassenfindung. Die Reise ging heute durch die Oberpfalz und Fränkische Schweiz. Es gab viele "nette" lange Anstiege und geile Abfahrten. Gestern und heute habe ich, trotz der enormen Hitze, um den morgigen Ruhetag gekämpft. Margret und ich werden von Landau die 100 km nach München zu unserer Tochter fahren. Am Donnerstag wird wieder um 4 Uhr Tagwache sein und wir werden nach Landau zum Start fahren.


Fahrt durch die Oberpfalz


15.07.2010
WIR SIND IN ÖSTERREICH!!!!!!!!
Heute war schon um 3 Uhr 30 Tagwache. Nach dem Frühstück und "Popscherl schmieren" ging es per Auto von München ca. 100 km zum Startort nach Landau an der Isar. (Landau war Zielort der Dienstagetappe). Heute ging die 168 km lange Fahrt u.a. durch den Ort Marktl am Inn. Marktl ist bekannt als Geburtsort unseres derzeitigen Papstes. Weiters konnten wir auch die nähere Heimat unseres Senior-Knappenwirtes Gottfried Lohr durchfahren. Bei der Fahrt von München nach Landau hat es geregnet. Als ich in Landau auf das Rad stieg, war der Regen fast schon wieder vorbei. Ich bin nicht einmal nass geworden. Unser unglaubliches Wetterglück hält nun schon die ganze Reise an. Da muss am Sprichwort "WENN ENGEL REISEN...." doch etwas dran sein. Hoffentlich ist auch beim LEBENSFEST am Samstag einigermassen schönes Wetter.
DANKE für die vielen Anrufe und E-Mails.

das Geburtshaus des Papstes in Marktl



16.07.2010
Heute ging die Fahrt zuerst über den Pass Luegg und danach über den "Mount Everest" unserer langen Tour. Bei extremer Hitze war die Auffahrt nach Obertauern mehr als nur Schweiss treibend. Auf der Passhöhe hatte es "angenehme" 32°C. Margret und ich freuen uns schon auf die morgige Schlussetappe. Wir werden pünktlich um 11 Uhr in Tamsweg  eintreffen und mit unseren Radfreunden die letzten 70 km gemeinsam zum Mühlsteinboden fahren. Diese kommen per Murtalbahn nach Tamsweg.
Ich möchte mich heute schon bei ALLEN freiwilligen Helfern bedanken, die das Lebensfest zur Zeit vorbereiten.


GH am Dach der Tour - in Obertauern


17.07.2010
Danke, Danke, Danke...
Vielen herzlichen Dank für den herzlichen Empfang beim Lebensfest. Margret und ich haben diesen Moment in den letzten Tagen herbei gesehnt. So viele Menschen auf diesem Kraftberg - einfach nicht zu glauben. Mir fehlen vor lauter Rührung die Worte. Auch der Wettergott, der uns schon die ganze lange Reise vom Nordkap mit schönem Wetter bedacht hat, hatte auch beim Lebensfest seine Hand im Spiel. Am Mühlsteinboden hat es das ganze Fest hindurch keinen Wind und keinen einzigen Regentropfen gegeben. Einfach unglaublich, wenn man an die schweren Unwetter in der Umgebung denkt. Ich möchte mich hier schlicht und einfach mit einem DANKE bei allen Helfern, Vereinen, bei Pater Christoph, bei der Lebenshilfe Murau, bei allen Sponsoren und bei allen Festbesuchern bedanken. Es war einfach großartig,  diese Stimmung bei diesem außergewöhnlichen Fest an diesem außergewöhnlichen Ort zu erleben.

 


Folgende Personen unterstützten mein Sportprojekt 2010 mit einer Spende für ein  schwer behindertes Mariahofer Kind und an die Lebenshilfe Murau:

Gasthof Neumarkterhof - Neumarkt
Marktfriseur St. Lambrecht u. Leitner Fireworks
Maxi`s Naturparkladen - St. Blasen
Wiener Städtische Versicherung - Dieter Straner - Mariahof
Tischlerei Griessner - Neumarkt
Versicherungen Ofner - Mag. FH Simone Helfenschneider-Ofner - Mariahof
menian-Travel - Frankfurt
Raiffeisenbank Teufenbach-Mariahof
Fischerwirt und Grebenzenhaus
Familie Kölbl - Zeutschach
Tischlerei Schneider - Mariahof
RAPIDOsec-Mauerentfeuchtung
Hubert Lauchard - St. Marein - Pöllau
Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen
Apotheke zur Maria Hilf - Neumarkt
Mag. pharm. H. Reidlinger
Gesundheitstherme Wildbad
Rudolfine u. Erwin Ofner - Mariahof
Gemeinde Mariahof
Gabriele Banitsch - Neumarkt
ADEG Durigon - St. Lambrecht
Partyservice Reinhold Krenn - Neumarkt
Elektro Markolin - Neumarkt
Radclub RC Pekomo Stadl/Mur
Landeshauptmann Mag. Franz Voves
Nails & Beauty by Evelyn Pistrich
Familie Bruno Moser - Mariahof
Helicopters - DIE Musikband
Hildegund Ertl - RINGANA Vertriebspartner
Beate Persil - Oberwölz
Fam. Claudia Sperl - Mariahof
Edlinger Martin - St. Marein
Marka Gerhard jun. - Mariahof
Die Geschenksboutique -TOTAL VERRÜCKT - Arena Fohnsdorf
Gamlinger Michael - Neumarkt
Cafe-Pub Schwarzer Adler - Neumarkt
Zechner Werner - Mariahof
Bgm. Össl Matthäus - Perchau
Esterl Christine - Niederwölz
Galler Sabine - Mariahof
Heinz Mlinar - Mariahof
Gronalt Barbara - St. Peter/Jdbg.
Krainbucher Johann - St.Blasen
Manfred Präsent - Mariahof
Lorenz Horn - Perchau
Karl und Christian - Teufenbach
Bertl Strohmaier - Frojach
Maria Gruber - Mariahof
Anna Edlinger - Mariahof
LH-Stv. Hermann Schützenhöfer
Ing. Ernst Schindlbacher - Neumarkt
Florian Plank - Mariahof
 
Folgende Firmen unterstützten mein Sportprojekt 2010 mit einer Dienstleistung:
Maxi`s Naturparkladen - St. Blasen
HHM-Horn`s Homepage Marketing
Naturparkbus Lercher - Zeutschach
Scandlines routes
Hornig Kaffee
1. Obermurtaler Brauerei
Layout Studio Leitner Stefan
 
Folgende Personen unterstützten mein Sportprojekt 2010 mit einer unentgeltlichen Hilfe beim Lebensfest:
Hugo Eichholzer - Neumarkt
Bettina Leitner - Mariahof
Hannes Leitner - Mariahof
Christian Kreinbucher - Mariahof
Olivia Horn - München
Matthias Sülzen - München
Bgm. Mag. Fritz Sperl - St. Blasen
Susi Sperl - St. Blasen
Mitglieder der Sportunion Mariaho
Pfarrer Pater Christoph Pecolt - Mariahof
Anna Edlinger - Mariahof
Nicole Forstner - St. Blasen
Regina Plank - St. Blasen
Musikverein - St. Blasen
Musikverein - Mariahof
Chor "Die Gaszluppas"
Fred Ohenhen - Graz
Musikgruppe "Die Gamskampla"
Lebenshilfe Murau
Maxi Hobelleitner - St. Blasen
Hubert Kernmaier - Mariahof
Elisabeth u. Martin Schindlbacher-Neumarkt
Anna u. Matthäus Ofner - Mariahof
Margret und Gerald Horn - Mariahof
 


Vielen herzlichen Dank!
Gerald Horn